Ark Noir

Ark Noir

Electronic Alternative Experimental Jazz! – So beschreibt die M√ľnchner Band Ark Noir ihre Musik und verk√∂rpert einen Prototyp postmoderner Improvisationsmusik. Die f√ľnfk√∂pfige Band wirkt dabei auf den ersten Blick wie ein klassisch besetztes Jazz-Quintett, klingt aber alles andere als gew√∂hnlich. Ihre Musik ist manchmal rau und d√ľster, an anderer Stelle reich an Tiefe und Texturen und so kreiert Ark Noir ihren eigenen Soundtrack aus hypnotischen Beats und cineastischen Soundwelten, der dazu einl√§dt, sich im Hier und Jetzt zu verlieren. Nicht zuletzt, weil die Mitglieder von Ark Noir ihre Wurzeln in Deutschland, den USA, Japan und der Schweiz haben, werden die unterschiedlichsten Einfl√ľsse miteinander kombiniert und ergeben dadurch einen genre√ľbergreifenden Sound. Das Quintett verwendet Synthesizer, Sample-Pads und eine Vielzahl von Effektpedalen, um Klanglandschaften zu erzeugen, die elektronisch klingen, aber dennoch von echten Instrumenten gespielt werden. Gegr√ľndet im Jahr 2017 im Zuge des gemeinsamen Jazzstudiums an der HMT M√ľnchen, hat sich Ark Noir inzwischen zu einer festen Gr√∂√üe in der M√ľnchner Musikszene etabliert. Ihr Deb√ľt-Album “Tunnel Visions” f√ľhrt die Zuh√∂rer*innen durch einen Strudel aus postapokalyptischen, psychedelischen und polyrhythmischen Schwingungen und verwischt oft die Grenzen zwischen Jazz und elektronischer Musik. Das Titelst√ľck “Tunnel Visions” war gleichzeitig Aufh√§nger f√ľr eine relativ neue Festivalreihe mit dem gleichen Namen, die zeitgen√∂ssischen elektronischen K√ľnstler*innen eine Plattform bietet, um sich √ľber multimediale Pr√§sentationen von Live-Musik und Visuals miteinander zu verbinden und erstmals 2018 in einer der wichtigsten Spielst√§tten M√ľnchens, dem Milla Club, stattfand. Die Musik von Ark Noir beleuchtet die dunklen, dystopischen Aspekte der heutigen oder zuk√ľnftigen Gesellschaft und setzt gleichzeitig hoffnungsvolle Bilder in die K√∂pfe der Zuh√∂rer*innen.

Foto: Lukas Diller

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